Die Angst der Bevölkerung vor dem Coronavirus hat seit dem Ende des Lockdowns zwar abgenommen, es fühlen sich jedoch nach wie vor 40 Prozent gestresster als vor Beginn der Pandemie. Das zeigt die Auswertung der Umfrage «Swiss Corona Stress Study» der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel. Die Häufigkeit schwerer depressiver Symptome blieb auch nach den Lockerungen vergleichbar hoch. Interessanterweise scheinen ältere Personen weniger anfällig für depressive Symptome in der Coronakrise zu sein.
Wo verschiedene ethnische Gruppen zusammenleben, wachsen Städte langsamer. Dies belegt ein Forscher der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel mit Kollegen anhand weltweiter Daten, die zeigen, wie sich die Vielfalt von Sprachgruppen im Jahr 1975 vierzig Jahre später auf das Städtewachstum ausgewirkt hat. Von ihren Ergebnissen berichten die Wissenschaftler im Fachjournal «Proceedings of the National Academy of Sciences».
Wer ein Smartphone besitzt, soziale Medien nutzt oder ein smartes Auto fährt, gibt ungewollt viel von sich preis. Auch Daten, die heute noch wenig heikel erscheinen, könnten künftig ungeahnte Rückschlüsse auf die Gesundheit erlauben, wie Ethiker Christophe Schneble vom Institut für Bio- und Medizinethik der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel im Interview erklärt.
Der Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft geht dieses Jahr an Prof. Dr. Botond Roska, Professor an der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel und Direktor des Instituts für molekulare und klinische Ophthalmologie Basel (IOB). Der mit einer Million Euro dotierte Preis gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen für Forschende in Europa.
Die Firma Artidis, ein Spin-off der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel, hat bekanntgegeben, dass ein von ihr entwickeltes Testverfahren Brustkrebs mit einer sehr hohen Sensitivität erfassen kann. Das zeigt eine klinische Studie, die untersucht hat, ob sich ein nanomechanischer Biomarker von Gewebeproben zur Diagnostik von Brustkrebs eignet.
Am 19. Juni hat der Bundesrat weitere Lockerungsschritte kommuniziert. Die Lage wird nun als «besonders» und nicht mehr als «ausserordentlich» eingestuft. Im Interview erläutert Rektorin Andrea Schenker-Wicki, wie sich die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù auf das Herbstsemester vorbereitet und welche Herausforderungen in den kommenden Monaten gemeistert werden müssen.
Die Studentinnen Linda Eggenschwiler und Yasamin Zarin erhalten ein Anerkennungsstipendium der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel. Die Stipendienkommission würdigt sie dafür, dass sie ihr Studium unter besonders anspruchsvollen Bedingungen absolvieren.
Wie lässt sich Kommunikation vor «Lauschangriffen» schützen, auch wenn die kommunizierenden Geräte selbst nicht vertrauenswürdig sind? Das ist eine der Hauptfragen der Quantenkryptographie-Forschung. Forschende der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel und der ETH Zürich haben die theoretischen Grundlagen für ein Kommunikationsprotokoll geschaffen, das die Privatsphäre hundertprozentig garantiert.
Eine Umfrage der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel hat während des Covid-19-Lockdowns untersucht, wie sich der Schlaf in dieser Zeit verändert hat. Die über 430 meist weiblichen Befragten berichten, länger geschlafen zu haben, wobei sich die ²Ï³Ü²¹±ô¾±³Ùä³Ù des Schlafs aber verschlechtert hat.