Am vergangenen Freitagabend wurde das neue Tropenhaus im Botanischen Garten der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel eröffnet. Der Tag der offenen Tür am Pfingstsamstag lockte Tausende in das Gebäude, welches neu über ein europaweit einmaliges Nebelwaldhaus verfügt, in dem seltene tropische Bergpflanzen wie Orchideen, Moose oder Fuchsien gezeigt werden können.
Die Nanomedizin verpackt Medikamente in winzige Partikel, um sie wirksamer zu machen. Der Nanopharmazie-Professor Scott McNeil erklärt, welche Chancen die neue Technologie bietet und woran es noch hapert. Etwa beim Zulassungsverfahren, wie das uneinheitliche Vorgehen bei Covid-19-Impfstoffen zeigt.
Zum fünften Mal hat die ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel die Teaching Excellence Awards vergeben und damit Verdienste im Bereich der Lehre gewürdigt. Die Beteiligung war rege: Für die fünf Kategorien gingen insgesamt 549 Nominationen ein, bezogen auf insgesamt 213 Dozierende.
Im ²Ñä°ù³ú 2022 veröffentlichte Microsoft Forschungsergebnisse über die Realisierung einer speziellen Art von Teilchen, mit denen man besonders robuste Quanten-Bits herstellen könnte. Forschende der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel ziehen nun jedoch die Resultate zu diesen sogenannten Majorana-Teilchen in Zweifel: Durch Berechnungen zeigen sie, dass sich die Ergebnisse auch anders erklären lassen.
Forschende der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel haben eine neuartige Methode entwickelt, mit der sich therapeutische Nanovesikel effizient herstellen lassen. Damit ist die Voraussetzung erfüllt für eine industrielle Produktion. Ausserdem erleichtert dies die Forschung in Bereichen wie der Krebsimmuntherapie.
Hinter seltenen Krankheiten stecken oft Fehler im Erbgut. Erhalten Kinder nur von einem Elternteil ein defektes Gen, sind sie symptomlose «Träger» – so die bisherige Annahme. Ein Forschungsteam der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù und des ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ùsspitals Basel berichtet nun aber, dass Träger ebenfalls lebensbedrohlich erkranken können – und seltene Erbkrankheiten damit wohl viel häufiger sind als bisher angenommen.
Forschende der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel haben einen neuen Ansatz für einen Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt. Das Vakzin beruht auf abgewandelten Coronaviren, die zwar in Zellen eindringen und eine effiziente Immunantwort auslösen, sich dabei im Körper aber nicht vermehren können. In Tierversuchen schützte der Impfstoff wirksam vor der Erkrankung und verhinderte sogar die Virusübertragung. Klinische Studien am Menschen sollen bald folgen.
In unserem Körper sterben jeden Tag Millionen von Zellen. Viele davon töten sich selbst. Anders als gedacht, platzen die Zellen an ihrem Lebensende nicht einfach, vielmehr fungiert ein Protein als Sollbruchstelle, an der die Zellhülle aufreisst. Den genauen Mechanismus haben Forschende der ±«²Ô¾±±¹±ð°ù²õ¾±³Ùä³Ù Basel nun auf atomarer Ebene entschlüsselt, wie sie im Fachjournal «Nature» berichten.
Ein bisher in der Tiermedizin eingesetzter Wirkstoff könnte die Behandlung von Menschen mit parasitären Wurminfektionen stark verbessern. Das berichten Forschende des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts in der Fachzeitschrift «The New England Journal of Medicine». Das Swiss TPH wird gemeinsam mit dem Pharmakonzern Bayer an der Weiterentwicklung zum Medikament arbeiten.